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Mars bringt junge Astronauten verbraucht zurück

Astronauten, die im kommenden Jahrhundert zum Planeten Mars reisen, könnten danach ganz schön alt aussehen. US-Forschungsarbeiten des Staatlichen Instituts für Alterskunde ergaben jetzt, daß das Gehirn eines Astronauten auf einer langen Reise in den Weltraum durch Strahlungen so sehr belastet werden könnte, daß dies einem vorzeitigen Alterungsprozeß gleichkomme. „Wenn nicht eine Methode gefunden wird, mit der man gegen diese Strahlen abschirmen kann, könnten Mars-Astronauten in Schwierigkeiten geraten“, sagte Dr. Jim Joseph auf einer Raumfahrtkonferenz in Washington. Der Weltraum sei hinter dem magnetischen Gürtel, der die Erde schütze, voller kosmischer Strahlungen, Teilchen, die mit großer Geschwindigkeit glatt durch ein Raumschiff oder seine Insassen sausen könnten. Einige dieser Teilchen seien kräftig genug, um mikroskopische Schäden an menschlichen Hirnzellen anzurichten. Die USA wollen noch vor dem Jahr 2019 ein bemanntes Raumschiff zum Mars schicken.(Foto: ap)

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