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Maria Magdalena Rettete Jesus

■ Forschungen des Theologen Schiesches über Frauen und Auferstehung

Anfang des 2. Jahrhunderts gab es eine Fülle von Berichten über die Taten des Jesus von Nazareth. Aus dieser Fülle haben Kirchenväter die Schriften ausgewählt, die dann den „Kanon“ bildeten, das uns bekannte NT. Dieser Prozeß war um 180 n.Chr. abgeschlossen. Die Schriften, die nicht in den Kanon aufgenommen wurden, die „Apokryphen“, sind aber genauso wichtig. Keineswegs hatte Jesus nur Männer berufen, wie Woityla behauptet, sondern auch Frauen. Sie waren seine Schülerinnen und zogen mit ihm durch die Lande. Unter ihnen Maria Magdalena, eine trantrische Priesterin, von der die Kopten wissen, daß sie die intime Freundin des Jesus war.

Die Botschaft des Jesus wurde von den Frauen gut verstanden, während die Jünger nach einer politischer Karriere gierten, die Jesus gar nicht im Sinn hatte. Die Folgen des Einzugs in Jerusalem waren daher für die Jünger eine große Verzweiflung. Die Frauen aber waren darauf gefaßt. Es waren Frauen, die unter dem Kreuz standen. Es waren Frauen, die Jesus vom Kreuz nahmen. Es waren Frauen, die ihn in die Grabhöhle legten. Unter ihnen war Maria Magdalena.

Um die Geschichten ganz zu verstehen, muß man etwas über den Foltermord am Kreuz wissen. Der Tod tritt nach 24 bis 48 Stunden ein. Er beruht auf Herz/Kreislaufversagen. Der Herz vermag nicht genügend Blut in die erhobenen Arme zu pumpen, das Blut staut sich in den Beinen. Jesus und seine Leidensgefährten wurden am Freitag gekreuzigt, d.h. sie mußten um 18 Uhr vom Kreuz verschwunden sein, weil dann der Sabbath beginnt. Deshalb haben die römischen Soldaten den Tod der beiden Leidensgefährten Jesu beschleunigt, indem sie ihnen die Beine brachen. Nicht so bei Jesus, den sie schon für tot hielten.

Was hat sich am Sabbath abgespielt? Maria Magdalena, als tantrische Priesterin in Medizin ausgebildet, hat Jesus in der Höhle soweit wiederhergestellt, daß sie mit ihm die Höhle verlassen konnte und ihn an einen sicheren Ort bringen konnte. Am Sonntagmorgen war es Maria Magdalena, die zum Grabe ging und es natürlich leer vorfand. Ihr erschien ein Engel, der ihr mitteilte, Jesus sei auferstanden. Sie erzählte den Jüngern davon, die Deppen glaubten es.

Während der Genesungszeit ist Jesus den Jüngern noch einige Male erschienen. Aber als er wieder voll reisefähig war, ist er nach Indien abgemacht, wo ihm mit Maria Magdalena ein schönes und langes Leen beschieden war.

Jesus ist bis heute eine Verkörperung des Lebendigen. Der Schmarrn, er sei unser aller Sündenbock, ist eine Entstellung von denjenigen, die daraus ihre Macht beziehen. Frauen machen Geschichte und kein Aufhebens davon.

Wolfgang Schiesches

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