: Mäßig geflogen
Die deutschen Skispringerinnen haben beim Weltcup im schwedischen Falun ein ordentliches Teamergebnis erzielt, die Podestplätze haben sie aber erneut deutlich verpasst. Agnes Reisch auf Platz fünf, Katharina Schmid als Achte und Selina Freitag als Zehnte schafften zwar den Sprung unter die Top Ten. Zum Podium fehlten aber selbst Reisch trotz ihrer starken Platzierung 15 Punkte.
Erstmals in diesem Winter besiegt wurde die Japanerin Nozomi Maruyama, die am Sonntagvormittag nach Sprüngen auf 122,5 und 129 Meter den zweiten Tagesplatz belegte. Zuvor war Maruyama eine Klasse für sich gewesen. Drei Siege in den ersten drei Weltcupspringen, das hatte bis dahin nur Maruyamas Teamkollegin Sara Takanashi geschafft, die 2013 sogar die ersten vier Wettkämpfe gewonnen hatte.
Der größte bisherige Erfolg für die 27-jährige Nozomi Maruyama war der Sieg beim Skisprung-Grand-Prix in diesem Jahr. Nun jedoch war die Slowenin Nika Prevc besser, die 125 und 132 Meter sprang. Das Podium komplettierte Eirin Maria Kvandal aus Norwegen. Juliane Seyfarth landete als viertbeste Deutsche auf Rang 19.
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