piwik no script img

■ Männer„Doppelsinnig“

Washington (AFP) – Weil er die Doppelsinnigkeit der menschlichen Rasse, das Grausame und das Zivilisierte, verkörperte, hat die US-Zeitung Washington Post den Mongolenführer Dschingis Khan zum „Mann des Jahrtausends“ erklärt. Die Post vergab in ihrer Sonntagsausgabe 14 Titel, vom besten Schauspieler bis zur bahnbrechendsten Erfindung der vergangenen zehn Jahrhunderte. Die Deutschen waren dabei dreimal vertreten: Zum grausamsten Menschen wurde konkurrenzlos Adolf Hitler erklärt, zum bedeutendsten Wissenschaftler Albert Einstein und zur größten architektonischen Leistung das aus dem 18. Jahrhundert stammende Treppenhaus der Würzburger Residenz von Balthasar Neumann.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen