■ Maastricht: Lafontaine korrigiert
Hamburg (dpa) – Die SPD will im Falle eines Wahlsieges bei den Bundestagswahlen Nachverhandlungen zum Maastrichter Vertrag und über die Europäische Währungsunion erzwingen. Das kündigte SPD-Schattenfinanzminister Lafontaine an. In der Bild-Zeitung sagte er: „Um eine Gefährdung der Geldwertstabilität auszuschließen, werde ich als Bundesfinanzminister 1996 für eine Korrektur des Maastrichter Vertrages sorgen.“ Es dürfe „keine europäische Einheitswährung geben“, wenn diese nicht „genauso stabil ist wie die deutsche Mark“.
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