■ MÜNCHNER POLIZEIEINSATZ: Streibl: „Unsere Heimat bleibt gewaltfrei“
München (taz) — Für Bayerns Ministerpräsident Max Streibl (CSU) ist klar: „Terroristische Gruppierungen“ wollten in der vergangenen Woche den Weltwirtschaftsgipfel in München sprengen. Diese Überzeugung gab Streibl am Montag vor dem bayerischen Landtag zum besten, der auf Antrag der Opposition zu einer Sondersitzung zusammengetreten war, um die Regierung zum brutalen Polizeieinsatz gegen G-7-Gegner zu befragen. Die Demonstranten wollten die „freiheitliche Grundordnung“ des Freistaates nicht akzeptieren, so Streibl. Er aber garantiere, daß „unsere Heimat gewaltfrei und sicher“ bleibe. Mit Kritik an seiner Hommage auf die „bayerische Art“ wollte sich Streibl gar nicht erst befassen. SEITE 2
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