: Luther für Spritzenzwang
Angesichts einer zunehmenden Impfmüdigkeit in der Bevölkerung plant Gesundheitssenator Luther die Wiedereinführung einer gesetzlichen Impfpflicht für Kinder. Er begründete sein Vorhaben mit den Worten: „Kinder sind durch Infektionskrankheiten am stärksten gefährdet. Sie können sich nicht wehren, wenn ihre Eltern aufgrund falscher Informationen ihnen den nötigen Impfschutz vorenthalten.“ In Kenntnis der verfassungsrechtlichen Probleme wolle er „sanften Zwang“ ausüben, erklärte er. Dafür solle die Aufnahme in Kitas und Schulen von einem ausreichenden Schutz gegen Diphterie, Polio, Keuchhusten, Röteln, Mumps und Tetanus abhängig gemacht werden.AP
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen