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Lummer rechnet auf

Berlin. Mölln sei „keine Schande für Deutschland“, teilt uns der Ex-Innensenator und Bundestagsabgeordnete der CDU mit. Die Zahl von 17 Todesopfern durch rassistische Gewalt im letzten Jahr dürfe „nicht isoliert stehenbleiben“, meint Lummer und rechnet auf: Es müsse „einfach einmal aufgezählt werden, welche ungeheure Zahl von z.T. schwersten Delikten den Asylbewerbern schon 1991 zur Last gelegt wurden“. Wegen dieser angeblich großen Zahl von Verbrechen durch Asylbewerber seien die „andauernden deutschen Bußrituale unangebracht“. „Die Anschläge auf Asylbewerberheime oder auch die Brandstiftungen von Mölln sind eben keine Schande für Deutschland, sondern eine Schande für die jeweiligen Täter und sonst für niemand“, findet Lummer.