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Lufthansa in die DDR

■ Erlaubnis von Anfang August bis Ende Oktober befristet / Hoffnung für Berlin-Flugverkehr?

Die Lufthansa wird ab August von Frankfurt nach Leipzig fliegen. Bundesverkehrsminister Zimmermann (CSU) erteilte gestern der Fluggesellschaft die Genehmigung, die Route befristet bis zum 31.Oktober zweimal wöchentlich zu bedienen. Im Gegenzug soll die DDR-Fluggesellschaft Interflug die Strecke Leipzig - Düsseldorf befliegen. Die Maschinen beider Gesellschaften werden aber wie bisher zu Messezeiten nicht über die deutsch-deutsche Grenze, sondern über Eger/CSSR fliegen.

Regierungssprecher Schmülling erklärte, dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Normalisierung der deutsch -deutschen Luftverkehrsbeziehungen. Die Bundesregierung habe an die Genehmigung die Bedingung geknüpft, daß die DDR keine Zubringerdienste von Leipzig nach Berlin-Schönefeld einrichte. Der Westberliner Flughafen Tegel dürfe unter der Regelung nicht leiden.

Der geschäftsführende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus Buwitt übt dagegen Kritik an Bundesverkehrsminister Zimmermann: Die Genehmigung „ohne die Einbeziehung Berlins von Anfang an ist nicht vertretbar“.

Senatssprecher Kolhoff hofft, daß die Berlin-Initiative der drei Alliierten zur Verbesserung des Berlin-Flugverkehrs weiterverfolgt werde. Der Senat gehe davon aus, daß dieses Projekt die Normalisierung der innerdeutschen Luftverkehrsverhältnisse einschließlich des Berlin -Flugverkehrs voranzutreibe.

ap/dpa

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