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Loser vor Matt

Immer diese Schachmetaphern im Krieg

Spätestens seit der Serie „Damengambit“ gilt Schach als der neue heiße Scheiß. Jetzt hat auch der für heiße Scheiße immer empfängliche amerikanische Präsident das „Spiel der Könige“ für sich entdeckt. Zumindest als Metapher. Da im Irankrieg eine Art Remis droht, erklärte der Ersatzkönig Trump: „Es wird sich regeln. Es regelt sich immer. Es ist wie eine Schachpartie.“ Dabei hat der Golfspieler Trump von Schach so viel Ahnung wie vom Fußball. Doch Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai war sich nicht zu blöde, den Schachvergleich von Trump am Sonntag zu kontern, die Iraner hätten bewiesen, dass sie „professionelle Schachspieler“ seien. Diese Schachvergleiche immer! Schon im anderen großen Krieg war der Kriegsverbrecher Putin von idiotischen Kommentatoren ständig als genialer Schachspieler verklärt worden. Inzwischen gilt er als der große Loser in der Zwickmühle. Und auch im Irankrieg wirkt die Figurenzieherei alles andere als strategisch überlegt. Denn es gibt auf allen Seiten nur noch Verlierer. Wenn das Schach ist, dann wissen wir endgültig, warum wir es für das dümmste und langweiligste Spiel der Welt halten. Und matt!

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