: Lone Star will Bank nicht mehr
Die US-Investmentgesellschaft Lone Star zieht sich aus dem Bieterverfahren um die Landesanteile der angeschlagenen Bankgesellschaft Berlin (BGB) zurück. Das teilten Sprecher der Senatsfinanzverwaltung und von Lone Star am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Nach Einschätzung der Investmentgesellschaft sind die zur Verfügung stehenden Informationen über die BGB nicht ausreichend, um ein Konzept ohne weitere Risikobeteiligung des Landes umzusetzen. Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) bedauerte die Entscheidung. Er habe eng mit dem Vorstand der Bank zusammengearbeitet, um die Informationen weitestgehend verfügbar zu machen. Bankgeheimnis und Datenschutz hätten diesem Prozess allerdings Schranken gesetzt.
DDP
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen