Lokalkoloratur:
Über 300 Lesereisen hat sie schon hinter sich, und nun endlich kommt das Superweib mit ihrem neuen Buch auch in unsere Stadt: Hera Lind – eine Frau, die während ihrer Schwangerschaftsurlaube ganze Romane zur Welt brachte und mittlerweile den Literaturbetrieb jährlich mit Bestsellern beglückt. Um Karstadts Büchertische schart sich regelmäßig ihre Fangemeinde, hauptsächlich Altersgenossinnen und deren Ehemänner. Vielversprechende und eingängige Titel sicherten der 42-Jährigen bisher die Treue ihrer LeserInnen. Warum scheint, so zumindest der Amazon.de-LeserInnenwertung nach zu urteilen, der Erfolg nun auszubleiben? Vielleicht liegt des Rätsels Lösung ja hier: Die Zauberfrau, Das Superweib, Das Weibernest, Mord an Bord – was passt da nicht rein? Genau. Zwar schön gereimt, aber schöner wars doch früher. Vielleicht in Zukunft besser Die Hyperfrau oder Frau sein ist echt riesig – das ist es leider Göttin, was die Frauen von heute wirklich wollen. kadi
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen