piwik no script img

Lokalkoloratur: Sommerfahrplan vom HVV

LOKALKOLORATUR

Gewichtige Post für die taz: Der neue Sommerfahrplan vom HVV ist da. Anbei ein freundlich kurzer Brief: „Das beiliegende Fahrplanbuch soll Ihnen helfen, schnell und bequem durch den Sommer zu kommen.“ Schnell findet man in diesem 810seitigen Wälzer schon mal gar nichts. Und bequem? Wer in der sommerlichen Hitze unterwegs ist, verzichtet bestimmt auf die Mitnahme dieses zusätzlichen Schwitzfaktors. Es paßt in keine Hosentasche und im Handgepäck sind es zusätzliche Pfunde. Doch genug der Nörgelei, immerhin gibt es auch noch andere Informationen zur diesjährigen Denkarbeit des HVV. Im S-Bahnbereich wird der 10-Minuten-Takt bis nach 23.15 Uhr nun auch in Außenbereiche ausgedehnt. Beispiel S3 auf der Strecke Pinneberg-Neugraben. Doch stop, das zusätzliche Angebot gilt nur zwischen Harburg-Neugraben. Alle Leute auf dem anderen Ende der Strecke dürfen sich nach Kino-, Disco- oder Theaterbesuch ab Elbgaustraße abends weiterhin die müden Füße vertreten. In den Kreis Pinneberg geht's nämlich leider nur im 20-Minuten-Takt. Preiserhöhungen gibt es natürlich auch wieder. Immerhin — eine positive Änderung ist das P+R- Angebot in Veddel mit nun 700 statt bisher 184 Parkplätzen. Der neue Plan gilt ab Sonntag, 23. Mai, er kostet 4,50 Mark. tom

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen