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Lob für Bremen

Lob für Bremen

Das vom Senat beschlossene und mit 1,5 Millionen Mark ausgestattete Sonderprogramm zum Abbau der hohen Arbeitslosigkeit bei Schwerbehinderten hat der erste Bundesvorsitzende des Reichsbundes, Walter Franke, als „beispielhaft für die Bundesrepublik“ bezeichnet. Danach erhalten Klein- und Mittelbetriebe mit bis zu 500 Beschäftigten für drei Monate die vollen Lohnkosten für einen neuen Arbeitsplatz, wenn dieser probeweise mit einem Schwerbehinderten besetzt werde. Wenn nach einem halben Jahr ein fester Arbeitsvertrag geschlossen werde, könne die Förderung durch die Arbeitsämter genutzt werden, die üblicherweise bis zu zwei Jahren 80 Prozent der Lohnkosten übernehmen. Sollte der Schwerbehinderte den Anforderungen nicht gewachsen sein, könne die Beschäftigung problemlos beendet werden. Franke forderte die anderen Landesregierungen auf, dem Bremer Beispiel zu folgen. dpa