: Little Big Horn: Kavallerie versöhnt sich mit Indianern
Am 118. Jahrestag der Schlacht am Little Big Horn, bei der Indianer von den Stämmen der Sioux und Cheyenne der US-Kavallerie eine vernichtende Niederlage zugefügt hatten, hat am Samstag in Fort Meade (South Dakota) eine Versöhnungszeremonie zwischen Indianern und Kavalleristen der Armee stattgefunden. Die Zeremonie war vom Siebten Kavallerieregiment organisiert worden. An ihr nahmen Indianer aus allen Teilen der Vereinigten Staaten teil. Der Indianerbeauftragte von South Dakota, Francis Whitebird, sagte: „Es ist Zeit, sich wieder zu begegnen.“ Indianer und Armee teilten „den Mut als gemeinsamen Wert“. Am Little Big Horn (Montana) hatten am 25. Juni 1876 die Indianer unter Führung des Sioux-Häuptlings Sitting Bull 250 Soldaten getötet. Auch dem Kommandeur des Regiments, dem berüchtigten Indianerschlächter General George Armstrong Custer (Foto), wurde der Garaus gemacht.
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