■ Literarische Woche heute:: Was ist Wahrheit
Literarische Woche heute:
Was ist Wahrheit?
Hat dokumentarisches Theater etwas mit dem neuesten Trend der Fernseh „Reality“- Shows zu tun? — Ist Heinar Kipphardts „Schreibt die Wahrheit“ vertauschbar mit der TV-Sender-Werbung: „Fahrten durch die Wahrheit“?
Heiner Kipphardt war ein Meister im Genre der Dokumentarliteratur. Sein Roman „März“ arbeitet mit der Lebensgeschichte und den Gedichten des schizophrenen Alexander. „In der Sache J.Robert Oppenheimer“, das Theaterstück um den Atombombenpysiker Oppenheimer, basiert auf authentischen Dokumenten, ebenso wie das Stück „Bruder Eichmann“. Über die Möglichkeiten und Grenzen von Dokumentartheater und —film diskutieren heute abend kluge Männer vom Fach: Christian Berg, Erfinder von „Buten und Binnen“, Goethe- Intendant Heyme, der Filmjournalist Christian Berg und Schriftsteller Bodo Morshäuser werden vom (taz-)Journalisten Manfred Dworschak möglichst tief in das Thema verstrickt. CoK
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen