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"Liebe Taz..."Tendenziös

■ Zu DAB-Artikel, 24.11.

Wir sind in diesen Tagen von wichtigeren Dingen bewegt. als von der Kündigung unserer ehemaligen Kollegin, Die taz hat mit diesem Artikel in Stil und Form ihre bisherige Berichterstattung über den DAB allerdings übertroffen, Das wollen wir nicht unkommentiert stehen lassen.

Das von euch stilisierte Opfer von Ordnungsfanatikern beim DAB gibt es nicht. Es soll auch Menschen geben, die mit bestimmten Freiheiten nicht umgehen können. Wir als MitarbeiterInnen lassen uns durch eure tendenziöse, unrecherchierte Berichterstattung nicht zu nickenden, unkritischen Regelbefolgern herabsetzen. Statt persönliche Gefälligkeitsartikel zu veröffentlichen, sollte Herr Wolschner in der Sache korrekt recherchieren und sich zunächst einmal umfassend informieren, anstatt im Bildzeitungs-Stil Simmungsmache zu betreiben.

Petra Werner, i.A. von allen MitarbeiterInnen des DAB

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen