: Lichterketten um Vechtesee und in Thüringen
Tausende Menschen haben am Sonntag nachmittag in Nordhorn sowie in Städten, Dörfern und entlang von Bundes- und Kreisstraßen im Bereich der niedersächsisch- thüringischen Landesgrenze mit Lichterketten gegen Ausländerhaß demonstriert. In Nordhorn beteiligten sich rund 5.000 Menschen an einer Lichterkette um den Vechtesee.
Im niedersächsisch-thüringischen Grenzbereich war die Beteiligung besonders groß zwischen den thüringischen Städten Worbis, Heiligenstadt und Mühlhausen. Aufgerufen zu den Aktionen hatten Kirchen, Parteien, Vereine, Friedensgruppen und Bürgermeister in der Region. Rat und Verwaltung der Stadt Nordhorn hatten anstelle des traditionellen Neujahrsempfanges zu der zentralen Kundgebung aufgerufen, um „Solidarität mit Ausländern in Deutschland zu demonstrieren.“ dpa
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen