: Lesben Lesen
LESBEN LESEN
Brandheiße Buch-Tips von den Lesben des Frauenbuchladens:
Jetzt als Taschenbuch erschienen ist „Die Schatzsammlerin“, 13 Geschichten der schwarzen Südafrikanerin Bessie Head, dtv, 9.90 Mark.
Endlich herausgekommen ist der Sammelband vom Orlanda Verlag zu Rassismus, Antisemitismus und Klassenunterdrückung: „Entfernte Verbindungen“, 29.90 Mark.
Zum Thema „Frauen gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder“ gibt es eine Filmliste, zusammengestellt von R. Bergmann. 25 Mark
Elf Porträts angeblich wahnsinniger, berühmter Frauen haben S. Duda und L. Pusch bei Suhrkamp herausgegeben: „Wahnsinnige Frauen“, 16 Mark
Unter neuem Titel sind zwei bislang teure Kostbarkeiten jetzt als Taschenbücher erhältlich: Digmayer u.a., „Der Ratgeber für Frauen am Computer, Schreiben — Gestalten — Ausdrucken“, Goldmann, 14.80 Mark;
K. Lützen, „Frauen lieben Frauen“, Piper, 17.90 Mark (ehemals „Was das Herz begehrt“)
Zum Thema Europa gibt es zwei Neuheiten: S. Schulter-Kleemann (Hg.), „Herrenhaus Europa — Geschlechterverhältnisse im Wohlfahrtsstaat“, edition sigma, 39 Mark
H. Hörburger, „EUROPA Ratlos statt Grenzenlos“ (Der Vertrag von Maastricht auf dem Prüfstand), Schüren Verlag, 28 Mark
Ganz frisch als TB: „Schwarzer Tee mit drei Stück Zucker“ von Renan Demirkan. Die Erinnerungsreise einer jungen Frau durch ihre türkisch-deutsche Jugend. Goldmann, 9.80 Mark
Und zu guter Letzt noch der Hinweis, daß Madeleine Maris „Hinterlegte Botschaften“ wieder neu aufgelegt sind. (Die Darstellung lesbischer Frauen in der deutschsprachigen Literatur seit 1945), Metzler, 49.80 Mark
Zu allerletzt: Ab sofort gibt es bei uns im Laden die „Lesben und Aids“-Broschüre
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen