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Lesben-Drama vor Gericht

Vor dem Landgericht hat am Montag der Prozess gegen eine 25-jährige Frau begonnen, die ihre lesbische Freundin um mehrere tausend Euro erpresst, verprügelt und mit dem Tod bedroht haben soll. Die Angeklagte soll der Krankenschwester eine Pistole an den Kopf gehalten und verlangt haben, einen Kredit für sie aufzunehmen. Die gelernte Verkäuferin soll ferner angekündigt haben, später auch das Kind der damals Schwangeren umzubringen. Die Angeklagte hat die Vorwürfe zu Prozessbeginn zurückgewiesen. Sie habe die Ex-Freundin weder erpresst noch bedroht, noch verprügelt, erklärte die 25-Jährige. Stattdessen behauptete sie, die andere Frau habe ihr immer wieder Geld zugesteckt, damit sie bei ihr einzöge. „Sie wollte mich für sich allein“, so die Verkäuferin, die damals mit zwei anderen Frauen zusammenlebte. Sie vermutet Rache aus Eifersucht, unter anderem weil sie mit dem Geld der Verschmähten mit einer anderen Frau in den Urlaub gefahren war. Der Prozess wird am kommenden Montag fortgesetzt. DPA

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