piwik no script img

Lenin gefällig? Preis: 150.000 Dollar

Eine 5,5 Meter hohe Lenin-Statue ist jetzt in Fremont, einem wohlhabenden Vorort von Seattle (USA) errichtet worden. Die Treuhänderschaft über die Statue hat die dortige Handelskammer übernommen. Für 150.000 Dollar ist der ausgestellte, acht Tonnen schwere Bronze-Lenin zu verkaufen. Das Denkmal gehört der Familie seines inzwischen verstorbenen Entdeckers Lew Carpenter und dem Bildhauer Peter Bevis, der es an seinen neuen Standort in Fremont gebracht hat. Carpenter entdeckte die Statue 1993 auf der Müllkippe der slowakischen Stadt Poprad, wo sie Gesicht nach unten im Dreck lag. Er kaufte sie der Gemeinde für 13.000 Dollar ab. Um den Transport zu finanzieren, nahm er eine Hypothek auf. In diesem Winter starb Carpenter und hinterließ die Statue seinen Verwandten. Bevis hörte davon, gab Lenin den alten Glanz zurück und ist jetzt mit im Geschäft – falls es zu einem kommt.Foto: AP

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen