: Lehrlingsprämie
■ Kleinbetriebe in Ostdeutschland erhalten für neue Lehrlingsstellen Zuschüsse/ 70.000 neue Stellen geplant
Berlin (dpa) — Für neue Ausbildungsplätze sollen Kleinbetriebe in Ostdeutschland eine auf ein Jahr befristete Unterstützung von 5.000 Mark bekommen. Darauf verständigten sich am Montag in Berlin die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und Bundesbildungsminister Rainer Ortleb (FDP). Wenn das Bundeskabinett zustimmt, gilt die Regelung ab Ende Mai.
Den staatlichen Zuschuß sollen alle Kleinunternehmen unter 20 Beschäftigten in den fünf neuen Ländern und im Ostteil Berlins nur für neu eingerichtete Lehrstellen bekommen, erläuterte der Minister nach einem Gespräch mit führenden Vertretern des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT), des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Nach den Vorstellungen Ortlebs könnte die Bundesanstalt für Arbeit die insgesamt benötigten 300 bis 350 Millionen zur Verfügung stellen.
Mit diesen Zahlungen sollen für 60.000 bis 70.000 junge Menschen Ausbildungsstellen geschaffen werden.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen