piwik no script img

Lehrer fürchten Arbeitslosigkeit

Etwa 1.000 Lehrer, Eltern und Schüler haben gestern vor dem Landesschulamt protestiert. Sie wollten damit ihre Solidarität mit allen befristet beschäftigten Lehrkräften demonstrieren, denen nach Auslaufen ihrer Verträge zum Schuljahresende nach Angaben der GEW die Arbeitslosigkeit droht. Schulsenator Klemann bezeichnete die Lehrerdemonstration als „Wahlkampftheater der GEW“ im Vorfeld der anstehenden Personalratswahlen. „Nach unserer Planung werden wir auch in diesem Jahr alle derzeit befristet beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer weiter beschäftigen können“, hieß es in einer Pressemitteilung Klemanns.dpa

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen