: Lebensmittellieferung behindert
Nairobi (afp) - Die sudanesiche Regierung hat einem Flugzeug, das Lebensmittel für den Südsudan transportierte, am Donnerstag die Landeerlaubnis auf dem Flughafen von Juba, der Hauptstadt des Südsudans, verweigert. Die Maschine war von der Lutheranischen Weltföderation (LWF), einer humanitären Organisation, in Nairobi gechartert worden. Die LWF ist gegenwärtig die einzige Hilfsorganisation, die Lebensmitteltransporte nach Juba organisiert. Die Stadt, in der sich derzeit 300.000 Menschen, darunter 200.000 Flüchtlinge aufhalten, wird seit Tagen von der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) belagert.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen