piwik no script img

Leben leichter gemacht

■ Rotes Kreuz stellt Hilfsmitteldienst für Behinderte vor

Berlin. Mit Beratung, Austellungen und dem Verleih von Hilfsmitteln will das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Behinderten und ihren Angehörigen »Hilfe zur Selbsthilfe« bieten. »Die Betroffenen wissen oft nicht, wie schon kleine Dinge ihnen das Leben leichter machen können«, sagte Karin Schauß, Leiterin des Berliner DRK-Hilfsmitteldienstes gestern.

Der Dienst bietet seit sieben Jahren einen kostenlosen Verleih von Rollstühlen, Gehhilfen, Krankenhausbetten, Schwellenüberbrückern und Badewannensitzen an.Menschen, die durch Unfälle oder Krankheiten erstmals in ihrem Leben auf Hilfsmittel angewiesen sind, haben so die Möglichkeit, verschiedene Geräte auszuprobieren, bevor sie selbst größere Anschaffungen machen. Nur eine geringe Verwaltungsgebühr müsse gezahlt werden, diese werde aber zu 90 Prozent von der Krankenkasse oder dem Sozialamt übernommen. So wurden die Rollstühle des DRK im vergangenen Jahr 1.347 mal verliehen, Gehhilfen 582 mal.

In einer ständigen Ausstellung werden außerdem Alltagshilfen präsentiert. dpa

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen