: Lauter, Lämmchen!
Endlich wieder eine tierisch gute Meldung
„Auf staksigen Beinchen toben aktuell kleine Lämmer über Wiesen und Deiche.“ Hallejulia, liebe Leserschaft dort draußen im Sonnenscheine, lassen Sie sich diese dahingeschmolzenen, diese süßen Zeilen aus der vorösterlichen Textfabrik dieser unserer dpa aus dem hohen Norden, dem Habeck’schen Tiefland, das da heißt Flensburg, auf der hoffentlich gut gelüfteten Zunge zergehen. Ja, so ist es: Die Osterlämmer sind wieder unter uns, nicht direkt – oder haben Sie etwa eins neben sich am Küchentisch blöken oder bereits im Rohr garen? Nein, daran wollen wir gar nicht denken, sondern nur vor unserem geistigen Auge und mit unseren frischen Lippen ausrufen: „Endlich eine Lämmchenmeldung!“, beziehungsweise amtlich: „Fleischlieferant und Küstenschützer – die Osterlämmer sind da.“ Nach Bayern und BaWü gibt es im nördlichsten Bundesland die drittmeisten Schafe, nämlich 194.400. Sie pflegen die Deiche, „halten die Grasnarbe kurz und treten den Deichkörper fest“. In der Praxis haben sie aber fast nix zu futtern, weil viele dumme Gänse „den so wertvollen ersten Aufwuchs für die Schafe“ wegfuttern. Lämmer, lasst euch das nicht gefallen!
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