■ Lauschangriff: Verteidiger taub dafür
München (AP) – Der deutsche Strafverteidigertag hat sich gegen die Einführung des sogenannten großen Lauschangriffs, also ein Abhören auch von Wohnungen Verdächtiger, gewandt. Zum Abschluß der dreitägigen Veranstaltung appellierten die rund 250 Teilnehmer an die Bundestagsparteien, auf dieses Vorhaben zu verzichten. Der große Lauschangriff würde „einen der letzten Bereiche der Privatheit, den Schutz des gesprochenen Wortes in der Wohnung“ beseitigen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen