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Lamento über den Dollar

■ G-7-Finanzminister treffen sich vor IWF-Tagung / Kein Beschluß erwartet

Washington (dpa/rtr) – Die HändlerInnen an den Devisenmärkten wollten gestern nicht kaufen und nicht verkaufen. Sie warteten ab, was bei dem für den frühen Abend angesetzten Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der G7 herauskäme. Mit einem konkreten Ergebnis rechneten sie aber wohl mehrheitlich nicht. Dennoch seien die meisten MarktteilnehmerInnen lieber vorsichtig, hieß es in Frankfurt.

Beim Treffen der Vertreter der sieben größten Industrienationen in Washington sollten der schwere Einbruch des Dollar an den internationalen Devisenmärkten und die damit verbundenen Währungsunruhen auf der Tagesordnung stehen. Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer äußerte die Hoffnung, die „überschießende Entwicklung der Mark“ werde sich korrigieren. Aber auch die Weltwirtschaftslage und die globalen Konjunkturaussichten sollten diskutiert werden. Außerdem sollte es um die Frage gehen, ob der Internationale Währungsfonds und die Weltbank ausreichend auf zukünftige Finanzkrisen wie im Falle Mexikos vorbereitet sind.

Zur Siebenergruppe gehören die USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada. Außer den G-7-Vertretern sollten gestern auch Delegierte aus Rußland und der Ukraine mit am Tisch sitzen.

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