piwik no script img

Läßt sich das Altern des Menschen verlangsamen?

Menschen könnten künftig im Durchschnitt bis zu 130 Jahre alt werden. Das hält zumindest der US- Genetiker Thomas E. Johnson aufgrund von Experimenten mit Tieren für möglich. Dem Wissenschaftler ist es gelungen, die Lebensspanne von Fadenwürmern durch Manipulation eines bestimmten Gens zu verdoppeln. Die Tiere sterben normalerweise im Alter von drei Wochen. Experimente weisen laut Johnson darauf hin, daß das veränderte Gen Enzyme produziert, die freie Radikale zerstören. Freie Radikale können die Erbsubstanz DNA attackieren und normale Zellprozesse unterbrechen. Johnson und seine Kollegen von der Colorado-Universität in Boulder wollen nun herausfinden, ob es entsprechende „Alters-Gene“ auch bei wesentlich komplizierteren Lebewesen gibt. Dafür wollen sie das Erbmaterial von Mäusen und Menschen untersuchen. „Aber selbst wenn ein solcher Mechanismus entdeckt werden sollte, sind die sozialen Folgen solcher Eingriffe noch gar nicht abzusehen“, warnte Johnson.(Foto: Volker Derlath)

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen