: Länder fordern 10 Milliarden
Bonn (dpa) - Die Bundesländer haben eigene Vorstellungen für ein Hilfsprogramm zur Unterstützung der mit 1,5 Millionen Studenten überfüllten Hochschulen entwickelt. Danach sollen die Hochschulen insgesamt schneller ausgebaut werden, 50.000 zusätzliche Studienplätze an den Fachhochschulen entstehen und mit dem Einsatz von mehr Hilfskräften und Tutoren die Studienzeiten verkürzt werden. Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind etwa 2.500 befristete Stipendien und Stellen vorgesehen. Die nordrhein -westfälische Wissenschaftsministerin Brunn (SPD) sprach am Mittwoch von einem Kostenvolumen von knapp zehn Milliarden Mark, die ein von Bund und Ländern zu finanzierendes und auf zehn Jahre angelegtes Hilfsprogramm erfordern würde.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen