: Länder fordern 10 Milliarden
Bonn (dpa) - Die Bundesländer haben eigene Vorstellungen für ein Hilfsprogramm zur Unterstützung der mit 1,5 Millionen Studenten überfüllten Hochschulen entwickelt. Danach sollen die Hochschulen insgesamt schneller ausgebaut werden, 50.000 zusätzliche Studienplätze an den Fachhochschulen entstehen und mit dem Einsatz von mehr Hilfskräften und Tutoren die Studienzeiten verkürzt werden. Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind etwa 2.500 befristete Stipendien und Stellen vorgesehen. Die nordrhein -westfälische Wissenschaftsministerin Brunn (SPD) sprach am Mittwoch von einem Kostenvolumen von knapp zehn Milliarden Mark, die ein von Bund und Ländern zu finanzierendes und auf zehn Jahre angelegtes Hilfsprogramm erfordern würde.
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