piwik no script img

Lachs aus der Retorte

London (dpa) – Lachse, die im Durchschnitt elfmal schwerer sind als ihre Artgenossen, haben kanadische Forscher durch Genmanipulation erzeugt. Einige Exemplare brachten es sogar auf das 37fache Gewicht. Der Riesenwuchs sei eine Folge künstlich eingeführter Gene für ein Wachstumshormon, schreibt Robert Devlin vom Meeresforschungsinstitut in Vancouver in der neuesten Ausgabe der britischen Wissenschaftszeitschrift Nature. Die Biologen isolierten Stücke aus dem Erbmaterial pazifischer Blaurückenlachse, veränderten diese und injizierten sie in Embryozellen der nahe verwandten Kisutch-Lachse. Ob die genmanipulierten Riesenlachse besser oder schlechter schmecken als normale Lachse, ist nicht bekannt.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen