piwik no script img

La Stampa

■ Die liberale Turiner Zeitung zur arabischen Welt

Die liberale Turiner Zeitung zur arabischen Welt

Hat Israel übertrieben? Ein Vergleich erleichtert das Urteil. Denken wir an die Methoden, mit denen Ägypten und Algerien denselben internen Gegner bekämpfen, den Fundamentalismus. Es sind äußerst harte Methoden, von der Todesstrafe bis hin zu ständigen Säuberungsaktionen, Konzentrationslagern und extrem langen Haftstrafen für Tausende von Personen... nachgewiesenermaßen Schuldige oder nur Verdächtige. Unter den bedrohten Ländern hat Israel mit Abstand am mildesten reagiert. (...) Spiegelt nun die unbeugsame Militanz der Männer im Niemandsland mit ihrer deutlichen Absage an jeglichen Dialog mehr den Geist der PLO oder der Hamas wider? In diesem Punkt hätte die arabische Welt ein vitales Interesse daran, für Klarheit zu sorgen.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen