: Kuwait akzeptiert manche Dinar nicht
Bonn/Kuwait (dpa) — Die kuwaitische Botschaft in Bonn hat am Dienstag Deutsche vor dem Erwerb von kuwaitischen Dinar gewarnt, die während der über sechsmonatigen Besetzung des Emirats von den Irakern aus der Zentralbank gestohlen worden waren. Diese inzwischen identifizierten Dinar-Scheine sind von dem am 24. März begonnenen allgemeinen Umtausch der Banknoten ausgeschlossen, teilte die Botschaft unter Hinweis auf einen Erlaß der Zentralbank mit. Andere Noten können bis zum 30. September bei der Zentralbank in Kuwait oder ausländischen Banken gegen neue Scheine eingetauscht werden, die in dem Emirat Filialen unterhalten. Unter die Restriktion fallen Dinar-Noten aller Werte — vom 20-Dinar-Schein (Serie CW 9 bis CW 13) bis zum Vierteldinar (Serie CA 54 bis CA 68).
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen