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■ Kurz und fündigUSA: Forschung mit Embryonen

Washington (dpa) – Ein Beraterausschuß der Nationalen Gesundheitsinstitute (NIH) der USA will morgen die ersten Richtlinien für Embryonenforschung vorlegen. Der Ausschuß entschied sich, Untersuchungen mit embryonalen Zellen auf deren ersten 14 Tage zu beschränken. Wissenschaftliche Experimente wären nach dem Entwurf nur außerhalb des weiblichen Körpers erlaubt. Kein Forscher dürfte einen genetisch oder chemisch veränderten Embryo anschließend in die Gebärmutter einer Frau einsetzen. Untersagt werden soll auch das Klonen von Embryonen, also das Kopieren eines Zwillings. In privaten Kliniken wird zwar bereits seit Jahren mit Embryonen geforscht – aber ohne das Geld amerikanischer Steuerzahler. Durch die neue Regelung könnten die Studien bald staatlich gefördert werden.

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