■ Kurz und fündig: Lichtblitz
Los Angeles (dpa) – Zwischen Nacht und Morgen ist bei Schichtarbeitern die Unfallgefahr am größten. Diesen toten Punkt zwischen 0.30 und 6.00 Uhr in die Zeit nach Schichtende zu verschieben ist nun Forschern mit einer Kombination verschiedener Tricks gelungen. Bei der von der US-Gesellschaft Shiftwork System entwickelten Methode werden Schichtarbeiter am Arbeitsplatz nachts zeitlich genau dosierten Folgen von Lichtblitzen ausgesetzt. Darüber hinaus haben sie Anweisung, auf dem Weg nach Hause eine Sonnenbrille zu tragen und die Fenster ihres häuslichen Schlafzimmers abzudunkeln. Die „behandelten“ Schichtarbeiter berichteten, daß sie tagsüber tiefer und bis zu zwei Stunden länger schlafen könnten als bisher.
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