piwik no script img

■ Kurz und fündigWalbakterien

London (dpa) – Bakterien aus dem Magen des Wals sollen in Zukunft helfen, Wasserverunreinigungen mit Öl oder den giftigen polychlorierten Biphenylen (PCB) zu beseitigen. Der Veterinärtoxikologe Morrie Craig von der Oregon State University in Corvallis im US-Bundessaat Oregon hat die nützlichen Mikroorganismen bei der Untersuchung der Magenflora eines Grönlandwals entdeckt. Anders als Bakterien des Meerwassers wandeln die Walbakterien die giftigen Chemikalien in Abwesenheit von Sauerstoff in ungefährliche Substanzen um. Das könnte auch erklären, warum Grönlandwale noch relativ hohe Konzentrationen der PCB und anderer Umweltgifte ertragen können. Zwar haben Craig und sein Team die einzelnen Bakterienarten bisher noch nicht isoliert. Sie hoffen aber, die Mikroorganismen unter Laborbedingungen züchten zu können.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen