piwik no script img

■ Kurz und fündigWalbakterien

London (dpa) – Bakterien aus dem Magen des Wals sollen in Zukunft helfen, Wasserverunreinigungen mit Öl oder den giftigen polychlorierten Biphenylen (PCB) zu beseitigen. Der Veterinärtoxikologe Morrie Craig von der Oregon State University in Corvallis im US-Bundessaat Oregon hat die nützlichen Mikroorganismen bei der Untersuchung der Magenflora eines Grönlandwals entdeckt. Anders als Bakterien des Meerwassers wandeln die Walbakterien die giftigen Chemikalien in Abwesenheit von Sauerstoff in ungefährliche Substanzen um. Das könnte auch erklären, warum Grönlandwale noch relativ hohe Konzentrationen der PCB und anderer Umweltgifte ertragen können. Zwar haben Craig und sein Team die einzelnen Bakterienarten bisher noch nicht isoliert. Sie hoffen aber, die Mikroorganismen unter Laborbedingungen züchten zu können.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen