: „Kulturklimaschock“- Ur- und Hintergründe
■ Betr.: Debatte um knappe Finanzen, taz vom 16.6.
Manchmal wünscht mensch sich so etwas wie „guten, alten“ Journalismus, falls es so etwas jemals gegeben hat. Gerade bei der anstehenden Neukonstituierung der Bremer Kulturlandschaft bedingt durch Finanzkrise, ABM-Loch und unverantwortliches Treiben während sozialdemokratischer Kulturhoheit, wäre etwas meht Journalismus im Sinne von Hintergründe beleuchten, Recherche, Interessenhinterfragen anstatt nur Sprachrohr zu spielen, einfach schön. Im konkreten Fall hätte man herausbekommen können, das r. Sch. sich mit dem Freiraum verkracht hat, dort aussteigen will und für sich eine neue Stelle sucht, nämlich die des „Kulturbrückenschlagers“
Vielleicht sollte die taz solche Artikel als Stellenanzeige kennzeichnen und dafür denn auch die entsprechenden Tandiemen kassieren.
Das zu den knappen taz-Finanzen. Walter Sieder, Vogtstr.
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