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Krupp will EKO nicht

■ Treuhand: Verhandlung geht weiter

Eisenhüttenstadt (dpa/taz) — Die zweieinhalbjährige Zitterpartie um die Eisenhüttenstädter Stahl AG geht weiter: der Stahlkonzern Krupp ist nach Angaben der EKO-Geschäftsleitung vom Kauf abgesprungen. Die Verhandlungen würden fortgesetzt, konterte die Treuhand. Die Behörde räumte aber ein, daß die Privatisierung nicht wie geplant vollzogen werden könne. Größtes Problem ist die fehlende EG-Zustimmung zur Finanzierung einer neuen Warmwalzanlage. Für diese Investition haben Treuhand und das Land Brandenburg 350 Millionen Mark zugesagt. Insgesamt sollten nach dem Krupp-Konzept 1,1 Milliarden investiert werden. Angesichts der weltweiten Stahlflaute dürften die Investitionen in den Sand gesetzt sein. Bei EKO arbeiten noch 7.500 Beschäftigte. Krupp hatte den Erhalt von 2.800 Arbeitsplätzen angekündigt.