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Krüger ist sauer auf die Polizei

■ Senator beschwert sich – keine Hilfe bei Skinhead-Überfall

Nach einem Überfall von Skinheads auf eine Jugendgruppe hat Jugendsenator Thomas Krüger Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Polizei von Stralsund erhoben. In der Beschwerde an Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Rudi Geil wirft er den Beamten unterlassene Hilfeleistung vor. Der Vorfall verlange nicht nur Aufklärung und strafrechtliche Verfolgung der Täter, sondern auch disziplinarische Ermittlungen gegen die verantwortlichen Mitarbeiter der Polizei, erklärte Krüger gestern. Das Schweriner Innenministerium wollte vor Eingang des Schreibens keine Stellungnahme abgeben.

Nach Angaben des Senators hatte sich am 23. Juli eine Gruppe von 14 Jungen mit zwei Erziehern des Luisenstifts Berlin in Stralsund eingeschifft, um auf einen Segeltörn zu gehen. Am Abend habe ein Teil von ihnen das Volksfest im Hafen besucht und sei dort von Skinheads verfolgt worden. Nach der Flucht aufs Schiff zurück hätten die Skinheads versucht, den Segler zu entern. Hilferufe nach der Polizei über Funk blieben ungehört. ap

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