: Kritik an Pieroth
■ Opposition und ÖTV lehnen Stellenabbau im öffentlichen Dienst ab
Berlin. Der Plan Finanzsenators Elmar Pieroth (CDU) zum Abbau von weiteren 10.000 Stellen im öffentlichen Dienst der Hauptstadt ist gestern von der Opposition und der ÖTV scharf kritisiert worden. Die Fraktion Bündnis 90/Grüne sprach von einem »Amoklauf«, der PDS- Landesverband von einer »finanzpolitischen Titanic-Fahrt«, die FDP von Konzeptionslosigkeit. Die ÖTV erklärte, der von Pieroth geplante weitere Stellenabbau sei für Beschäftigte und Bürger »unverantwortlich« und werde den Landeshaushalt nicht nennenswert entlasten. »Nur noch kopfschüttelnd« habe er von den neuerlichen Sparplänen des Finanzsenators gehört, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Jürgen Biederbick. Senatssprecher Eduard Heußen verwies auf die Beschlußlage des Senats. Danach sollen bis Ende 1997 insgesamt 25.000 Stellen im öffentlichen Dienst eingespart werden. dpa
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