piwik no script img

Krebsstation wird nicht geschlossen

Die Krebsstation im Weddinger Universitätsklinikum Rudolf Virchow wird, entgegen den Plänen des alten Senats, nicht geschlossen. Damit hat der rot-grüne Senat die erste gesundheitspolitische Hürde genommen. Die Schließung stand im Zusammenhang mit dem Vorhaben, das RVK dichtzumachen, um das Uni-Klinikum Charlottenburg in den Wedding zu verlagern. Gute Vorarbeit hatte der CDU-Senat bereits geleistet: Die alten Pavillons wurden abgerissen, nun sollten die Stationen dran glauben. Da nun die Schließung der Krebsstation zum Ende des Monats drohte, entschloß sich der Staatssekretär des Wissenschaftssenats, Hans Kremendahl, schnell zu handeln, und erwirkte eine Verfügung gegen die Schließung der Station.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen