: Krankenhäuser in Not
Potsdamer Oberbürgermeister fordert einen Krankenhausgipfel in Brandenburg
Die Landkreise in Brandenburg halten zusätzliche Hilfen für Krankenhäuser, Schulen und Kitas in der Energiekrise für notwendig. „Die Krankenhäuser dürfen nicht zu kippeln beginnen“, sagte der Vorsitzende des Landkreistags, Siegurd Heinze (parteilos), in Senftenberg. „Das könnte dann sofort eine Wellenbewegung auslösen.“ Er warnte vor weiteren Insolvenzen von Kliniken: „Ansonsten ist zu erwarten, dass weitere und nicht nur kleine Häuser den Weg nehmen müssen, den jetzt leider das Krankenhaus in Spremberg genommen hat.“
Die Krankenhäuser sehen sich angesichts steigender Kosten und einer zunehmenden Belastung durch Coronapatienten in Not. Das Krankenhaus Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) hatte eine Planinsolvenz als Schutzschirmverfahren beantragt. Die rot-schwarz-grüne Landesregierung sagte den Kliniken im Land rund 82 Millionen Euro für Investitionen zusätzlich zu.
Der Oberbürgermeister von Potsdam, Mike Schubert (SPD), forderte einen Krankenhausgipfel der Kommunen mit der Landesregierung. Es gehe um kurzfristige Hilfen und um eine zukunftsfähige Struktur im gesamten Land. (dpa)
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen