■ Konservative: Heitmann sagt ab
Dresden/Stuttgart (AFP) – Nach Werbeaufrufen von Neonazis hat Sachsens Justizminister Heitmann (CDU) seine Teilnahme an einem Kongreß zum Jahrestag des Kriegsendes auf dem historischen Hambacher Schloß abgesagt. Wie Heitmann gestern erklärte, sei seine Teilnahme auch wegen der Absage anderer Redner in einem neuen Licht erschienen. Heitmann sprach sich dafür aus, den vom rechtskonservativen Studienzentrum Weikersheim geplanten Kongreß unter dem Titel „Aufbruch und Erneuerung – Die Freiheit von Geist und Wort erkämpfen“ am 6. und 7. Mai vollständig abzusetzen. Der Geschäftsführer des Studienzentrums, Albrecht Jebens, lehnte in Stuttgart jede Stellungnahme zur Absage Heitmanns ab.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen