■ Kongo: Panik nach Schießerei
Brazzaville (AFP) – In der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville ist es gestern erneut zu Schießereien gekommen. Anhänger der Opposition feuerten am Morgen im Stadtteil Poto-Poto Salven ab. Zahlreiche Menschen verließen fluchtartig ihre Arbeitsplätze. Zeugen berichteten, reguläre Truppen hätten die bewaffneten Oppositionellen zurückgedrängt. Für die Flüchtenden seien Auffanglager eingerichtet worden. Die Regierung hatte am Sonntag internationale Hilfsorganisationen aufgerufen, den rund 300 Flüchtlingen in Brazzaville zu helfen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen