piwik no script img

■ KongoPanik nach Schießerei

Brazzaville (AFP) – In der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville ist es gestern erneut zu Schießereien gekommen. Anhänger der Opposition feuerten am Morgen im Stadtteil Poto-Poto Salven ab. Zahlreiche Menschen verließen fluchtartig ihre Arbeitsplätze. Zeugen berichteten, reguläre Truppen hätten die bewaffneten Oppositionellen zurückgedrängt. Für die Flüchtenden seien Auffanglager eingerichtet worden. Die Regierung hatte am Sonntag internationale Hilfsorganisationen aufgerufen, den rund 300 Flüchtlingen in Brazzaville zu helfen.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen