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Kongo-Gespräche ab Mitte Juli

BERLIN taz ■ Regierung und Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo werden am 16. Juli Gespräche über Ablauf und Zeitplan eines Dialogs beginnen. Dies wurde bei einem Treffen mit einer Delegation des UN-Sicherheitsrats in Sambias Hauptstadt Lusaka vereinbart. Bis zu diesem Termin soll der internationale Kongo-Vermittler Ketumile Masire Vertreter in alle Landesteile entsenden, um zu klären, wer genau an diesen Gesprächen teilnimmt. Außerdem wurde vereinbart, dass im Februar 2002 der endgültige Abzug der ausländischen Armeen aus dem Kongo beginnen soll. UN-Delegationsleiter Jean-David Levitte wies Forderungen des kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila zurück, die UN-Blauhelmtruppe im Kongo auf 20.000 Mann aufzustocken. Die geplante Obergrenze von 3.000 Soldaten sei „genug“, meinte er. Unterdessen kündigte die von Uganda unterstützte Rebellenbewegung MLC, die den Norden des Landes beherrscht, als letzte Gruppe den Rückzug ihrer Kämpfer von den Frontlinien ab 1. Juni an.