: Kondome im Rathaus
Wer eilig Kondome braucht, kann sich am Rathaus Charlottenburg jetzt von vorne und von hinten selbst bedienen. Auf Antrag von SPD und AL hat die Bezirksversammlung beschlossen, am Vorder- und Hintereingang des Rathauses Kondomautomaten anbringen zu lassen und zwar so, daß auch Rollstuhlfahrer die Automaten erreichen können. Die Teilforderung der AL, auch für „Analverkehr geeignete“ Kondome in den Automaten zur Verfügung zu stellen, wurde, weil bisher nicht hinreichend geklärt ist, welche Kondome denn besonders geeignet sind, dadurch eingelöst, daß jetzt das sogenannte „Crusing Pack“ der Aids-Hilfe in die Automatenschächte kommt. Es enthält Gleitmittel plus Kondom. Die Forderung auch an weiteren öffentlichen Gebäuden Charlottenburgs, etwa Schulen und Jugendzentren, Kondomautomaten anzubringen, wurde nicht abschließend beraten.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen