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Kommerzkurven

■ Ins KaDeWe kamen alle nur zum Gucken und zum Staunen / Große Gewinne bei den Lebensmittelketten

Unterschiedliche Bilanzen bei Kaufhäusern und Lebensmittelketten vom vergangenen Wochenende: Die besten Umsätze dürfte woolworth erzielt haben, das den ganzen Sonntag geöffnet hatte. Zu Auskünften war man gegenüber der taz nicht bereit. bilka in der Joachimsthaler Straße erzielte am Freitag um 70 Prozent mehr Umsatz als am gleichen Tag des Vorjahrs, am Samstag gar 100 Prozent, so Verkaufsleiter Bell. Der Hertie-Konzern hat in seinen großen Häusern in der City Einbußen zu vermelden. Sie waren zwar so voll, daß etwa im symbolträchtigen KaDeWe zeitweise die Tore geschlossen werden mußten, verkauft wurde aber bis zu einem Viertel weniger. „Die meisten kommen hierher, um zu staunen“, so Verkaufsdirektor Engeln, auch zu Wertheim am Kudamm. Anders dagegen in den grenznahen Filialen wie etwa am Blücherplatz und in der Turmstraße. Dort wurde der Umsatz bis zu 50 Prozent gesteigert. Ähnliche Zuwächse auch bei Karstadt in der Wilmersdorfer Straße, dort seien sogar mache Regale leer, und Nachschub werde erst für Mittwoch erwartet. „Erhebliche Steigerungen“ auch bei Reichelt, vor allem in den grenznahen Filialen. Auch Kaisers ist mit den Umsätzen „zufrieden“, so Geschäftsführer Lavallee - und hat für eine Million Mark Kaffee und Schokoldae unters Volk gestreut. Und bei Aldi ist von der Geschäftsleitung niemand zu sprechen, denn die helfen auch am Montag alle mit im Verkauf.

kd

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