■ Kolumbien: Escobar erklärt Krieg
Bogota (dpa) – Der Chef des Medellin-Drogenkartells, Pablo Escobar, hat dem kolumbianischen Staat den Krieg erklärt und die Bildung einer bewaffneten Untergrundorganisation angekündigt. In einem am Montag bekannt gewordenen Brief an Generalstaatsanwalt Gustavo de Greiff bekräftigte der flüchtige Kokainbaron seine Weigerung, sich den Behörden zu stellen und warf ihnen vor, mit Hilfe von „Mord, Folter, Entführungen und Massakern“ seine Festnahme zu betreiben. Mit einer eigenen Gruppe, die sich nach seiner Heimatprovinz „Antioquia rebelde“ nennen soll, wolle er nun diesem „einseitigen Krieg“ entgegentreten.
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