: „Königin der Tejano-Musik“ in Texas erschossen
Die 23jährige amerikanische Sängerin Selena Quintanilla Perez (Foto) ist in einem Motel in Corpus Christi, Texas, ermordet worden. Die Anhänger der mexikanisch-amerikanischen Tejano-Musik trauerten am Samstag um den aufstrebenden Star, der am Vortag von einer langjährigen Angestellten erschossen wurde. Die 34jährige Täterin Yolanda Saldivar verbarrikadierte sich nach der Tat in einem Auto vor dem Motel, hielt sich die Pistole an den Kopf und drohte mit Selbstmord. Erst nach zehn Stunden gab sie auf und stellte sich der Polizei. Die Frau hatte viele Jahre lang für Selena den örtlichen Fanklub geleitet. Selena erhielt in diesem Jahr ihren zweiten Grammy-Preis für ihr Album „Amor Prohibido“, das über 500.000mal verkauft wurde. 1993 hatte sie schon den Grammy für „Selena Live“ gewonnen. Tejano ist eine modernisierte Version der traditionellen texanisch-mexikanischen Conjunto-Musik.Foto: AP
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen