: Knapper Sieg für SPD in Potsdam
POTSDAM dpa ■ Mit dem knappen Ergebnis von 50,1 Prozent ist der SPD-Kommunalpolitiker Jann Jakobs in einer spannenden Stichwahl Oberbürgermeister von Potsdam geworden. Der Vorsprung des seit dem Sommer amtierenden Nachfolgers von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) betrug nur gut 120 Stimmen. Erst nach Auszählung des letzten der 109 Wahlbezirke besiegte Jakobs den PDS-Bewerber Hans-Jürgen Scharfenberg (49,9 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei nur 40,4 Prozent. Im ersten Wahlgang am 22. September hatten die beiden von sieben Bewerbern die meisten Stimmen erhalten, aber die erforderliche absolute Mehrheit verfehlt. „Gewonnen ist gewonnen“, so kommentierte Brandenburgs Regierungschef Platzeck den Ausgang der Wahl. Heinz Vietze, Geschäftsführer der PDS-Landtagsfraktion, sprach von einem „vorzüglichen Ergebnis“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen